Love Song to a Stranger

How long since I've spent a whole night in a twin bed with a stranger
His warm arms all around me?
How long since I've gazed into dark eyes that melted my soul down
To a place where it longs to be?
All of your history has little to do with your face
You're mainly a mystery with violins filling in space

You stood in the nude by the mirror and picked out a rose
From the bouquet in our hotel
And lay down beside me again and I watched the rose
On the pillow where it fell
I sank and I slept in a twilight with only one care
To know that when day broke and I woke that you'd still be there

The hours for once they passed slowly, unendingly by
Like a sweet breeze on a field
Your gentleness came down upon me and I guess I thanked you
When you caused me to yield
We spoke not a sentence and took not a footstep beyond
Our two days together which seemingly soon would be gone

Don't tell me of love everlasting and other sad dreams
I don't want to hear
Just tell me of passionate strangers who rescue each other
From a lifetime of cares
Because if love means forever, expecting nothing returned
Then I hope I'll be given another whole lifetime to learn

Because you gave to me oh so many things it makes me wonder
How they could belong to me
And I gave you only my dark eyes that melted your soul down

To a place where it longs to be
(Joan Baez)
 
Wenn es denn jemals so gewesen wäre.
Wenn Du das jemals liest... M. ... ich hätte es mir so gewünscht. Einmal mit Dir einschlafen, mit Dir aufwachen, wissen, Du wirst noch da sein, wissen, Du wirst mich gleich wieder so anschauen...
 
 

1 Kommentar 8.10.08 14:08, kommentieren

Wie viel kann man sich selbst demütigen….?

Wie viele Nachrichten schreibe ich ihm noch, ohne Antwort zu erhalten?

Nachts zufällig getroffen, als es das Labor abgeschlossen hat – im dunklen Flur erschrocken. Er stand da und war fertig zum gehen, und wir haben Small Talk gemacht, über meine Arbeit, seinen Vortrag für die Tagung. Er lehnte am Labortisch, und ich stand im Türrahmen, machte einen kleinen Schritt auf ihn zu, traute mich dann doch nicht… schwankte im Raum. Bis er meinte, er mache jetzt mal die Biege… (Was für eine Formulierung!?)


…und sich NICHT noch mal umgedreht hat.


Meine Nachricht im StudiVZ:
Betreff: man sollte nicht immer…
Nachricht: … so viel reden.

In Anlehnung an unseren ersten Kuss nach jener ersten Nacht – den ersten Kuss an einem Samstag, als wir beide im Labor waren und ich um ihn rum geschlichen bin, zweifelnd auf der Treppe saß… und ihn schließlich fragte, ob er das extra mache, meine SMS mit „mehr“ zu ignorieren, und nun so zu tun als ob nichts wäre. Woraufhin er sagte, er hätte die SMS mit „geht klar“ beantwortet, mich mit den Worten „Man muss ja nicht immer reden“ zu sich zog und küsste.


*träum*


Was für eine Erinnerung. Es war noch ein schöner Nachmittag. Und als ich ihn – wieder angezogen und wieder unsicher – fragte, ob ich mich noch einmal auf seinen Schoss setzen dürfte, sagte er, ich dürfe das immer…
Hm…
Zurück zur Gegenwart. Auf diese Nachricht gab es auf jeden Fall keine Antwort. Ein paar Tage später im Flur getroffen, überwältigt, mal wieder, und dann doch diese SMS geschrieben: Hab mal wieder open end. Kaffeepause oder so
. oder Feierabendirgendwas? Meld dich mal,wenn du Lust hast…


Naja. Vorbei. Dachte ich mir so.

Samstag war er auch im Haus. Fahrrad da. Hin und her überlegt… aber dann doch nicht hoch gegangen. Hab ja selber viel zu tun, und er ist wohl im Moment auch im Stress. Wieder ne Mitteilung über StudiVZ.


Betreff: elektronische Kommunikation
Nachricht:
Hallöchen,
sitzt wohl grad oben und machst den Feinschliff von Deinem Vortrag.
Wollte Dir noch viel Glück oder Toitoitoi wünschen, je nachdem, als was man sowas betrachtet. Ich weiß, das haste nicht nötig, und überhaupt ist es ja nicht so dramatisch, und da gibts eh allenfalls Sträusse zu gewinnen- nichtsdestotrotz, nen guten Vortrag und keine komischen Fragen zu Zellkompartimenten...
Viel Spaß! :-)
B

Hab extra kein Fragezeichen dran gemacht, weil ich keine Frage stellen wollte, die dann doch nicht beantwortet wird.


Vermutlich macht er sich gar keine Gedanken drum. Vermutlich hat er die Nachrichten gelesen – und gut. Vermutlich stellt er sich noch nicht mal die Frage, warum ich nicht hochkomme, wenn ich doch sehe, dass er da ist.

Warum nur heisst dieser Blog "bloggen-statt-sms", wenn ich es doch nicht befolge...??

 

8.10.08 13:48, kommentieren

Gestern im Nachtbus

Tja. So ist das wohl. Ich werde tun, was Du willst. Und ich werde dabei glücklich oder unglücklich sein.

Ich bin glücklich, wenn ich daran denke, dass mein Körper in Deinen Schweiß gebadet ist..

Sag nicht: "Frauen sind immer so emotional"
Nimm mich nicht in den Arm wie einen Kumpel.

Frauen sind emotional, wenn sie nicht kommen konnten. Irgendwo muß die Anspannung ja hin...

 

Ich bin schon besser gefickt worden. Aber nie war es wie mit Dir.
Ich werde es immer + immer wieder tun
was Du sagst.

18.9.08 16:30, kommentieren

Ich tue gerne, was Du sagst

Ich tue gerne, was Du sagst.
Mit Deinen Händen, Deinen Taten
Ich würde lieben, zu tun was Du sagst,
wenn Du Worte benutztest.
Rede mit mir.

Ich tue gerne, was Du sagst,
ich werde es immer gerne tun.
Aber es ist schwer, nicht zu verzweifeln,
wenn die Hand, die ich lecke
niemals streichelt.

Bitte
Streichel mich
Nimm mich in den Arm
Ich brauche es.
Bitte.
Ich tue gerne, was Du sagst.
Aber ich werde glücklich sein,
wenn Du mich dafür belohnst.

18.9.08 16:22, kommentieren

Das Spiel

Verführen heißt das Spiel - wer sich verliebt verliert!

 

Kacke.

 

 

 

17.9.08 19:41, kommentieren

Das Frühstück

Ich also heute morgen den Wecker gestellt, hatte sehr schlecht geschlafen, diffus geträumt, von ihm… Müde war ich trotzdem und knatschig. Aber egal. Brötchen geholt. Hingefahren. Aufgeregt gewesen. Mir gesagt „Ich geh ja schließlich nur frühstücken“. Geklingelt, gewartet, geklingelt, gewartet – schon genervt gewesen, aber ging gleich ans Telefon und machte auf. Schmiss sich mit nur Jeans an wieder auf sein Bett und sah mich gespannt an – wie ich es nicht mag, dort im Zimmer zu stehen und ja agieren zu müssen. Heizlüfter an, sauwarm, ein Teil nachm andern ausgezogen. Halb vor, halb neben ihm gesessen „ob er denn jetzt mal Kaffee kochen würde“ – „Kaffee gäbs im Labor…“. Also doch nicht „nur frühstücken gehen“. War mir alles in allem unsicher – und er hat meinen Arm sanft angefasst, und ich bin in seinen Arm gesunken, habe mich an ihn gekuschelt und alles war so vertraut. Habe meine Haut, meinen Körper, alles „Ah, endlich wieder!“ aufatmen gespürt. Es war so schön, so vertraut. Ganz fallen lassen konnte ich mich nicht, aber… egal.

Nur danach, ganz stereotypisch, war fertig, aufgestanden, über Computer geredet… Und ich kam runter. Langsam. Aber gewaltig. Emotional total überladen. Hätte das Gefühl haben müssen, dass ich mich noch ne Viertelstunde locker machen kann, aber er war schon wieder so „business like“ – und ich hätte gerne noch ein wenig Nähe gehabt. Oder wenigstens wörtliche Nähe. Die Frage gestellt, ob wie wann jemals wieder, ob die SMS ihn stören oder er sich freut,…. Die alten Fragen. Die, die er nie beantwortet, und nie beantworten würde. Was er nicht beantworten will, umgeht er und ich merke es erst hinterher.

Verdammt!!! Ich bin total angefixt. Ich will wieder ganz nahe bei ihm sein, schweißgebadet alle beide. Ich bin ihm total verfallen… Wenn er schnippen würde, wär ich sofort da. Aber er schnippt nicht. Hat er noch nie. Immer ging alles nur von mir aus. Weil es für ihn nur Abwechslung ist und ihn nicht weiter beschäftigt? Oder weil er sich nicht in der Position sieht, einer verheirateten Frau irgendwie „nachzulaufen“, deren Leben zu gefährden… Auch eine alte Frage. Was empfindet er dabei? Er sagte, er hätte Schlafstörungen gehabt, wäre schon seit sieben wach gewesen – war er auch aufgeregt???

Die alten Fragen. Und nie Antworten.

17.9.08 15:23, kommentieren

Manchmal antwortet er doch...

Vor ein paar Tagen mit seiner Arbeitsgruppe Essen gewesen, auf dem Rückweg sind M und ich ganz zufällig ganz selbstverständlich den ganzen Weg zusammen gegangen. Und haben uns beim Abschied noch zweimal umgedreht und angeschaut... *schwindeligwerd*

Gestern abend hatte ich "sturmfrei", daher schon vorgestern ne SMS geschrieben, dass ich lange hier wäre, und er sollte doch vorbeikommen. Tat er auch, aber D war auch da, war eine komische Situation. Als er weg war hab ich ihm noch ne SMS geschickt:

ich: Ja oder nein?

er: was?

ich: Könnte jetzt Feierabend machen und vorbeikommen. Kann es auch lassen

er: lieber morgen zum Frühstück

ich: oh nee, kann morgen ausschlafen, weil keiner da (um ihm damit auch unmissverständlich klar zu machen - ich müßte nicht heim)

er: dann eben übermorgen

ich: dann noch eher morgen. Schade schade. Fand die Idee ganz gut...

er: ok, dann bis morgen

ich: wann wie wo?

er: zwischen 9 und 10 bei mir

ich: ok, dann bis morgen. Wenn Du mir nen Kaffee machst.

 

 

17.9.08 15:04, kommentieren

Werbung